QUADRIGA – bis 2. April

Regina Franke · Dagmar Ranft-Schinke
Angela Hampel · Gudrun Höritzsch

QUADRIGA | 18.02. – 02.04.2014

Vier Künstlerinnen, vier künstlerische Positionen, vier Ausdrucksweisen – unter diesen Gesichtspunkten sind Arbeiten in der Gemeinschaftsausstellung QUADRIGA zu sehen.

Franke – ihr großes Thema ist der Mensch, den sie als großartige Schöpfung begreift und als bedauernswerte Kreatur erkennt. Seit Jahren beleuchtet sie in ihrer Kunst diese existenzielle Spannung auf vielfältige Weise. Ranft-Schinke mit teils großformatigen Mischtechniken oder auch zeichnerisch-linearen Andeutungen … zwischen Wissenschaft und Mythologie, zwischen unbegrenzter Phantasie und engagiertem Zeitbezug. Hampel mit ihren Figuren auf der Suche nach Umarmung und Zärtlichkeit in einer von Männern beherrschten Welt und der allgegenwärtigen Ambivalenz von Gut und Böse, die das ganze Werk der Künstlerin durchdringen. Sowie Höritzsch mit Bildern, die sich auf ganz eigenartige Weise der Sprache entziehen, weil sie ihre Geschichten mit bildnerischen Mitteln und eben anders als mit Worten erzählen; sie legen viele Schichten des Lebens und der Welt frei – und wie immer, wenn man etwas freilegt, verdeckt man etwas anderes.

Laudatio | Diana Kopka, Kunstsammlungen Chemnitz
Musik | Saxophon Quartett (Musikerinnen der Musikschule Chemnitz)

 

 

 

A U F T A U C H E N

Nach „pegelstand“ die Wiedereröffnungsausstellung

Vernissage | Dienstag 26. November · 2013 · 19 Uhr

Nach der Flut sind wir nun endlich ordentlich trocken gelegt. Schöner als zu erwarten war, taucht der Projektraum in einem neuen Gewandt auf. Wir möchten alle Helfer, Unterstützer, Förderer, Freunde und Mitglieder einladen, sich zur Neueröffnung und Vernissage zum Thema AUFTAUCHEN einen eigenen schlammfreien Eindruck zu verschaffen.

auftauchen | 26.11.2013 – 7.2.2014

Projektraum CKB e.V. · Moritzstraße 19 · 09111 Chemnitz

NEUES AUS DEM PERM – AUSSTELLUNG

Internationale Zeitgenössische Schmuckkunst und
der Versteinerte Wald Chemnitz

Ausstellung:
30. Oktober 2013 bis 5. Januar 2014

Vernissage:
30. Oktober 2013, 17:00 Uhr
Pecha Kucha:
im Anschluss an die Vernissage
Flora Vagi, Deganit Stern Schocken, Märta Mattsson, Mari Ishikawa

Ort:
Museum für Naturkunde Chemnitz
DasTietz, Moritzstraße 20, 09111 Chemnitz

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

KünstlerInnen:
Beate von Appen (D)
Georg Dobler (D)
Beate Eismann (D)
Mari Ishikawa (J/D)
Margit Jäschke (D)
Birgit Laken (NL)
Heike Lau (D)
Märta Mattsson (S)
Martin Papcun (SK)
Deganit Stern Schocken (IL)
Flora Vagi (H)

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4. Keramik-Workshop des Zwickauer Kunstverein e.V.

Vom 8. – 21. Juli 2013 fand in Lichtenstein der 4. Keramik – Workshop des Zwickauer Kunstverein e. V. statt, Teilnehmer waren Künstler aus Chemnitz und Zwickau. Organisiert und wie immer perfekt betreut wurde die Veranstaltung von Karla Schoppe, künstlerischer Leiter und „Herr am Ofen“ war auch diesmal wieder Peter Klube. Die vielfältigen Ergebnisse sind zur Zeit im neuen Rathaus Lichtenstein zu sehen und sollten auch in dem wiedererstehenden Projektraum des Künstlerbundes gezeigt werden.

Edith Friebel-Legler
 

NEUES AUS DEM PERM

NEUES AUS DEM PERM – internationale zeitgenössische Schmuckkunst und der Versteinerte Wald Chemnitz

 
Museum für Naturkunde Chemnitz PRESSEMITTEILUNG / 23.07.2013

Das Museum für Naturkunde Chemnitz und der Chemnitzer Künstlerbund e.V. stellen in diesem ersten gemeinsamen Projekt die lokale geologische Besonderheit, den Versteinerten Wald Chemnitz, in den Kontext internationaler zeitgenössischer Schmuckkunst.

Die faszinierende ästhetische Qualität, der in Chemnitz gefundenen 291 Mio. Jahre alten verkieselten Hölzer, steht im Mittelpunkt eines Workshops von elf eingeladenen renommierten SchmuckgestalterInnen aus sechs europäischen Ländern und einem Gast aus Israel.

Durch die Integration des Materials in Schmuckstücke und Objekte wird der Fokus auf einen spannenden Dialog von Natur und Kunst gelenkt sowie die Vielfalt aktueller künstlerischer Reflexionen sichtbar gemacht.

Inspiriert durch gegenwärtige Forschungsarbeiten des Museums für Naturkunde Chemnitz, durch aktuelle Ausgrabungen sowie wissenschaftlich bedeutsame Entdeckungen erschließen die Künstler ganz individuelle thematische Bezüge und Möglichkeiten der Interpretation von Naturgeschichte. Gleichzeitig können die entstehenden Werke einen Einblick in aktuelle künstlerische und technologische Tendenzen des internationalen zeitgenössischen Kunsthandwerks geben und diesem jungen und innovativen Bereich der künstlerischen Arbeit in Chemnitz, der Region und darüber hinaus ein Podium schaffen.

Bereits zum gemeinsamen Kick- off Symposium im Januar 2013 konnten die von der Kuratorin Prof. Ines Bruhn eingeladenen KünstlerInnen umfangreiche Informationen über die verkieselten Hölzer, naturgeschichtliche Zusammenhänge und aktuelle z.T. spektakuläre Forschungsergebnisse sammeln. Natürlich war die Auswahl aus den zur Verfügung gestellten Fundstücken ein wesentlicher und spannender Moment dieses Treffens.

Inzwischen sind die Arbeiten in den Ateliers der KünstlerInnen fast beendet und das Museum erwartet in den nächsten Tagen die Ergebnisse. Erstmals können die Arbeiten zur Grassimesse im GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig im Oktober präsentiert werden. Danach wird die Ausstellung im Museum für Naturkunde Chemnitz gezeigt bevor sie 2014/15 an weitere Ausstellungsorte z.B. nach Valencia und Hanau, eventl. Tel Aviv reisen wird.

Grassimesse, GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig, 24.10. – 27.10.2013
Museum für Naturkunde Chemnitz, 30.10.2013 – 05.01.2014

Zur Eröffnung der Ausstellung werden erneut alle beteiligten KünstlerInnen nach Chemnitz kommen und in einem Begleitprogramm/in kurzen Vorträgen über ihre Arbeit berichten.

Zu den Ausstellungen und als Dokumentation über das Projekt erscheint ein zweisprachiger Katalog.

Video zum Projekt

Kontakt:
Kuratorin Prof. Ines Bruhn
info@inesbruhn.de
0371 642723

Chemnitzer Künstlerbund e.V.
Moritzstraße 19, 09111 Chemnitz
info@ckbev.de

Museum für Naturkunde Chemnitz
Direktor Dr. Ronny Rößler, stellv. Direktorin Dr. Thorid Zierold
thorid.zierold@naturkunde-chemnitz.de
0371 488 4552

KUNST und BILDUNG

Projekte für Schulen und Kindertageseinrichtungen

23. April – 21. Mai 2013

Vernissage 23. April · 19 Uhr

Künstler arbeiten in vielen Bereichen des öffentlichen Bereiches, gestalten dort Räume neu, bearbeiten alltägliche Themen mit neuen Denkansätzen und haben neben Ihrer fachlichen Ausbildung unkonventionelle Arbeitsmethoden.

Die Ausstellung zeigt Projekte, die im vergangenen Jahr in Bildungseinrichtungen umgesetzt worden sind und beschreibt Möglichkeiten der Integration von künstlerischen Arbeits- , Förder- und Finanzierungswegen.

Schätze aus Versteinertem Holz

Der Versteinerte Wald Chemnitz inspiriert internationale
Schmuckkünstler und verbindet Naturgeschichte und Moderne.

Mit einem kick-off Symposium startet am 31. Januar/ 2. Februar 2013 ein gemeinsames Projekt des Museums für Naturkunde Chemnitz und dem Chemnitzer Künstlerbund e.V..
Die Kuratorin des Projektes Ines Bruhn hat elf Schmuckkünstler aus sechs europäischen Ländern und eine Künstlerin aus Israel eingeladen, mit dem Material der verkieselten Hölzer des Steinernen Waldes Chemnitz zu arbeiten. Die Teilnehmer(innen) haben bis August Zeit, in ihren eigenen Ateliers die ausgewählten Steine zu Objekten und unikaten Schmuckstücken zu verarbeiten.
Im Oktober werden die Ergebnisse des Workshops erstmals im Museum für Naturkunde präsentiert werden bevor die Ausstellung als Sonderschau zur Grassimesse in Leipzig gezeigt wird.
Weitere interessante Ausstellungsorte sind für 2014 bereits avisiert. Das Projekt, das vom Unternehmen Juwelier Roller großzügig gefördert wird, kann mit einem zweisprachigen Katalog dokumentiert werden.
Wunsch der Organisatoren und Veranstalter ist es, mit diesem Schmuck-Kunst-Workshop den Beginn für weitere gemeinsame Kunstprojekte zu signalisieren und den Versteinerten Wald Chemnitz verstärkt in den Focus künstlerischer Auseinandersetzung zu rücken.

Teilnehmer(innen):
Beate von Appen (D), Beate Eismann (D), Mari Ishikawa (J), Märta Mattsson (S),
Flora Vagi (H), Birgit Laken (NL), Deganit Stern Schocken (Israel), Georg Dobler (D),
Margit Jäschke (D), Martin Papcun (Slovakei), Heike Lau (D)

Projektunterlagen als PDF >