Online-Konferenz – Künstlernachlässen im Freistaat Sachsen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Kunst,

im April 2019 veröffentlichte der Freistaat Sachsen sein Konzept zum Umgang mit Künstlernachlässen. Mit der Initiierung einer Werkdatenbank für Künstler*innen sowie der Einrichtung einer Beratungsstelle mit Förderprogramm und einem Fachbeirat nahm Sachsen eine Vorreiterrolle in dieser Thematik ein. Mit dem 31. Dezember 2020 endet das Pilotprojekt zur Künstlernachlasssicherung an den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – Sächsische Landesstelle für Museumswesen (SLfM). Aus diesem Grund werden alle diesjährigen Aktivitäten zur Künstlernachlasssicherung im Freistaat Sachsen gemeinsam mit dem Landesverband Bildende Kunst Sachsen e. V. (LBK) als Impulsgeber und der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) der Öffentlichkeit vorgestellt. Dazu gehören neben den Umfragen unter Künstler*innen und Nachlasshalter*innen und einem ersten Erfahrungsbericht des Pilotprojektteams auch die von der SLUB neu entwickelte Werkdatenbank Bildende Kunst und deren fachliche Betreuung und inhaltliche Präsentation durch den LBK.

Nach der Corona-bedingten Absage der geplanten Live-Veranstaltung am 2. November 2020 in der SLUB möchten wir Sie hiermit ganz herzlich zu einer Online-Konferenz einladen:

Zum Umgang mit Künstlernachlässen im Freistaat Sachsen – erste Bilanz und Ausblick

Mittwoch, 16. Dezember 2020, 14.00 bis 16.30 Uhr als Online-Format via Zoom-Konferenz

Eine schriftliche Anmeldung ist bis spätestens Montag, den 14. Dezember 2020, unter kuenstlernachlaesse@skd.museum erforderlich. Nach erfolgter Anmeldung werden am 15. Dezember 2020 die Login-Daten und notwendige technische und organisatorische Informationen zum Umgang mit dem Veranstaltungsformat an die angegebene E-Mail-Adresse versendet.

Der LBK hat eine digitale Werkdatenbank für sächsische Künstler*innen initiiert und betreut diese fachlich. Die SLUB zeichnet für die technische Realisierung verantwortlich. Die Werkdatenbank Bildende Kunst Sachsen, das Schaufenster sächsischer Kunst, trägt dazu bei, das ganze Spektrum bildkünstlerischen Schaffens zu überschauen und der Öffentlichkeit digital zugänglich zu machen. Erstmals wird die Datenbank mit all ihren technischen Funktionen von der SLUB vorgestellt. Der LBK zeigt an praktischen Beispielen auf, wie Künstler*innen darin ihr Werk verzeichnen und präsentieren können. Das Pilotprojektteam Künstlernachlasssicherung im Freistaat Sachsen an der SLfM hat im Jahr 2020 zwei Umfragen – unter Bildenden Künstler*innen und Nachlasshalter*innen – sowie eine Vielzahl von Beratungen und Sichtungen von Vor- und Nachlässen bei sächsischen Künstler*innen durchgeführt und wird über die Umfrageergebnisse und weitere Projekterkenntnisse berichten.

Programm

  1. BegrüßungderTeilnehmer*innenundVorstellungderReferent*innen
    Dr. Till Ansgar Baumhauer, Vorsitzender des Landesverbandes Bildende Kunst Sachsen e.V.
  2. Grußwort
    Friederike Koch-Heinrichs, Präsidentin des Sächsischen Kultursenats und Mitglied des Fachbeirats Künstlernachlässe
  3. Technik und Funktionen der Werkdatenbank Bildende Kunst Sachsen Dr. Jens Bove, SLUB
  4. Fallbeispiele der Beratung von Künstler*innen und Nachlasshalter*innen zur Werkdatenbank Lydia Hempel, Carolin Ranke und Tutor*innen, LBK
  5. Vorstellung Ergebnisberichte der Bedarfsanalysen unter bildenden Künstler*innen und Nachlasshalter*innen
    Jeannette Brabenetz und Lisa Pribik, Pilotprojekt Künstlernachlasssicherung im Freistaat Sachsen, SLfM
  6. Bilanz und Perspektiven: Offenes Dialogforum mit den Referent*innen und Teilnehmer*innen

Moderation: Dr. Till Ansgar Baumhauer

Wir freuen uns über Ihr Interesse und vor allem Ihre Teilnahme.

Mit freundlichen Grüßen

Katja Margarethe Mieth, Jeannette Brabenetz und Lisa Pribik
Staatliche Kunstsammlungen Dresden – Sächsische Landesstelle für Museumswesen

Lydia Hempel, Carolin Ranke und Tutor*innen Landesverband Bildende Kunst Sachsen e. V.

Dr. Jens Bove, Johannes Wolff
Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden

SONJA BELZ · GEKLÖPPELTE GRAFIK

bis 27. November 2020

Meine erste Ausstellung hatte ich im August 2001 in Annaberg. Diese wurde gelobt wegen des „Ideenreichtums“, der „technischen Vielfalt“ und der „grafischen Raffinessen“ (Gästebucheintrag). Seither hatte ich inzwischen 20 Personalausstellungen als „Geklöppelte Grafik“ – die weiteste davon war in Hennef bei Köln. Einzelne Arbeiten von mir waren auch im europäischen Ausland. Ich klöppel also schon seit Jahrzehnten mit Freude.

Sonja Belz löste sich schon in den 80er-Jahren von den traditionellen Industriemustern des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie zeichnete, zeichnete, zeichnete: Blumen, Gräser, Bäume, Äste und Zweige. Das Erste, was sie davon 1986 ins Klöppeln umsetzte, waren Orchideen, d.h. sie klöppelte und klöppelt noch heute nach Zeichnung.

Der Chemnitzer Künstlerbund präsentiert Arbeiten aus ihrem umfangreichen fast 70-jährigen künstlerischen Schaffen.

Worte | Diana Kopka · Musik | Ehepaar Laabs

Chemnitzer Künstlerbund e.V. – Projektraum
Moritzstraße 19 · 09111 Chemnitz
Di, Mi, Do 11 – 17 Uhr, feiertags geschlossen

Botanisch-zoologische Wanderung …

… im Grenzgebiet: kunst-natur-landschaft

Wanderung mit dem Chemnitzer Künstlerbund am 17. Oktober, 10 bis 14 Uhr, Start in Rübenau (Marienberg)

Das Umweltzentrum und der Chemnitzer Künstlerbund e.V. laden am Samstag, dem 17. Oktober, zur Wanderung unter Leitung des Biologen Kay Meister vom Förderverein Natura Miriquidica e.V. nach Rübenau ein. Start ist 10 Uhr am Haus der Kammbegegnungen, In der Gasse 3, Marienberg/ OT Rübenau.

Auf der diesjährigen, 7 km langen Erkundungstour, die in die Grenzregion führt, werden die Biotoplandschaften mit ihrer Artenvielfalt im Herbst erkundet.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Festes Wanderschuhwerk ist erforderlich. Im Anschluss wird eine Kräutermahlzeit (Kosten 10 Euro) angeboten. Wanderer, die schon am Freitag, dem 16. Oktober, anreisen möchten, melden sich bitte unter info@natura-miriquidica.de an. Im Haus der Kammbegegnungen stehen hierfür Übernachtungskapazitäten zur Verfügung. Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln gemäß Corona-Schutz-Verordnung.

Hintergrund

Die Reihe kunst-natur-landschaft fand viele Jahre mit dem Chemnitzer Künstlerbund, dem Umweltzentrum und dem Tannenberger Künstler und Naturschützer Carl-Heinz Westenburger statt. Das Chemnitzer Umweltzentrum führt die traditionelle Wanderung in das Erzgebirge mit dem Chemnitzer Künstlerbund seit 2017 nun in Rübenau, der größten Streusiedlung Ostdeutschlands mit seiner einzigartigen Naturausstattung, weiter.